Die Killerbienen kommen
Die Angst vor dem Weltuntergang ist natürlich nicht neu. Seit den 60er Jahren bedrohen Killerbienen die USA. Zu dumm nur, dass es den Bienen in Südamerika doch besser gefällt und sie hier sogar bewusst gezüchtet werden. Dabei handelt es sich eigentlich um eine aggressivere afrikanische Art der Honigbienen, die mit europäischen Arten vermischt wurden. Anders als von den Medien immer wieder behauptet, greifen diese jedoch nicht wahllos Menschen an, sondern verteidigen ihre Stöcke. In Brasilien sterben zwar jedes Jahr 200 Menschen an den Folgen von Bienenangriffen, aber dies klingt garnicht mehr so bedrohlich, wenn man bedenkt, dass in Brasilien über 190 Millionen Menschen leben. Warwick Kerr, der in den 50er Jahren an der Züchtung der Bienen beteiligt war fasst das Ausmaß der Bedrohung für Ihn so zusammen:
"Wir haben in Brasilien jährlich knapp 200 Tote durch unsere Bienen. Auf einer bestimmten Straße in São Paulo sind es fünfmal so viele Verkehrstote."Man sollte meinen, dass der Mythos der mordenden Killerbienen mittlerweile aus den Medien verschwunden ist. Doch noch 2008 verkaufte ein "Artikel" in der Welt Online die Bedrohung durch die Killerbiene als Neuigkeit und der Focus berichtet im selben Jahr über einen Einzelfall bei dem ein Rentner in Panama von Killerbienen getötet wurde. Focus war immerhin so ehrlich die Kategorie Panorama zu wählen, bei der Welt findet man den Beitrag unter "Wissenschaft".
Die Pandemie
Die Angst vor einer Seuche, die sich über den gesamten Globus ausbreitet und Millionen Menschen das Leben kosten könnte ist in unserer globalisierten Welt verständlich. Wenn es jedoch so weitergeht wird man sowohl den Medien als auch der Politik den Ernstfall nichtmehr abkaufen. So wie zum Beispiel im Jahr 2002, als die Medien vor einer Gefahr durch eine neue Krankheit namens Sars warnten. Vor allem tödlich sollte sie sein und sich schnell ausbreiten. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Krankheit zwar grippale Symptome, wie Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen und Atemnot mit einer Lungenentzündung kombinierte, aber die Krankheit in den meisten Fällen garnicht tötlich verlief. Zwar gibt es noch immer kein Mittel gegen Sars, aber das ist auch nicht nötig. Der letzte Fall von Sars wurde 2003 dokumentiert. Die Krankheit ist von alleine ausgestorben. Kein Wunder also, dass die Medien lieber schweigen. Sars steht übrigens für "Schweres Akutes Atemwegssyndrom", also in etwa "echt krasser Husten". Heute wird der chinesischen Regierung vorgeworfen den Fall bewusst künstlich aufgebauscht zu haben.Eine ähnliche Horrormeldung mit weitreichenden Folgen ereilte uns im vergangen Jahr. Die Schweinegrippe bedrohte die Menschheit und versprach endlich die lang ersehnte globale Seuche. Medien und Politik setzten alles auf eine Karte und die Massenimpfung der Bevölkerung wurde vorbereitet.In allen öffentlichen Gebäuden hingen Warnhinweise und in vielen Firmen stellten Regeln zur Vermeidung von Infektionen auf. Doch dann kam zum Glück alles anders, das Massensterben blieb aus. Letztlich wollte jedoch niemand den Impfstoff haben, denn eigentlich verlief die Krankheit wie eine normale Grippe und war auch nicht gefährlicher. Berichte über Nebenwirkungen des Impfstoffes taten ihr übriges. Natürlich fand dennoch jedes Todesopfer seinen Weg in die Medien. Das auch an der "normalen" Grippe jährlich allein in Deutschland 5.000 bis 15.000 Menschen sterben wurde gerne verschwiegen. Weltweit sind an der Schweinegrippe weniger Menschen gestorben. In Deutschland waren es gerade mal 181 Tote.
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